Segelsportclub Spremberg

"Rot-Weiß" e.V.

Logbuch 2019

Ansegeln

Am 27.04.2019 war der Segelsaisonstart im Segelsportclub Rot Weiß Spremberg angesetzt. Pünktlich gegen 10.00 trafen sich die Segler zum aufriggen des Segelkutters „Kuddel“ . Es war reichlich Wind angesagt, richtig für den Kutter. Nach dem die Masten gestellt und die Segel angeschlagen waren konnte der ZK 10 geslippt und am vereinseigenen Steg vertäut werden. Nach getaner Arbeit gab es einen heißen Kaffee oder ein Bier in der Vereinsmesse. So gegen 11.30 Uhr entschieden sich alle zum Segeln. Achim und Bodo takelten noch schnell die 15-Jollenkreuzer auf und die Segelcrews wurden festgelegt. Achim mit Lothar auf dem Jollenkreuzer Anita, Jörg, Mathias, Dirk, Bernd und Thomas auf dem Kutter „Kuddel“ und but not least Bodo mit Uwe auf dem Jollenkreuzer LeeLoo. Im Vereinsgelände blieben nur drei unberührte XY-lons zurück. Schade, da hatten die Bootseigner wohl den Termin versegelt. Bei gutem Wind aus Nord West segelten alle mit Kurs SSC Blau Weiß Cottbus. Unterwegs wurden kleine Manöver gefahren „ Proviantübergaben von Boot zu Boot“ und so weiter. Der Verein lag verweist da und es wurde nicht angelegt. Weiter ging es nach Bagenz , an der Staumauer vorbei bis zur Bagenzer Steganlage. Hier zog man einige Kreise und segelte mit Raumwind zum Heimathafen. Die Jollerkreuzer umsegelten die Weideninseln bis zur Steganlage um evtl. Vereinsmitglieder aufzunehmen ( 13.00) Aber leider, es war um sonst --- keiner da !!! Der Kutter verblieb vor den Insel und kreuzte. Nach einer kurzen Absprache von Boot zu Boot entschied man sich an den Nordstrand zu segeln um dort ein „ kühles gezapfte Bier „ zu trinken. Der Wind machte jetzt eine kleine Pause und nur langsam kam man dem Ziel näher. LeeLoo segelte vor und brachte in Erfahrung, dass noch alle Gaststätten am Nordstrand geschlossen waren. Also hieß es Abdrehen und Kurs Heimathafen. Alle Segler kamen im Geschwader am Vereinssteg an und machten fest. Die Jollenkreuzer wurden abgetakelt, der Kutter wurde abgeriggt und auf den Trailer verbracht. Alles erfolgte gemeinsam und mit der besten Laune. Zum Abschluss gab es in der Vereinsmesse ein „frisch Gezapftes“ in Kombination mit einer Bratwurst oder Steack vom Grill. Die Frauen der Leeloo Besatzung trafen auch ein und nahmen am gemütlichen Teil des Ansegelns teil. Auch das evtl. neue Vereinsmitglied wurde begrüßt und zu seinem Segelboot ausgefragt. Mit dem Hafenmeister Bodo wurde auch der Liegeplatz am Steg besprochen. So gegen 19.00 Uhr beendeten alle Segler das Ansegeln. Die neuen Termine wurden besprochen. Das Ansegeln vom Blau Weiß am 5.5.2019 und das Frühjahrstreffen am 11.05.2019. Alle hoffen, dass der Wasserstand den heutigen Stand von 91,77ü.N. hat.

Frühjahrstreffen

Am 11.05.2019 trafen sich die Segler zum Frühjahrstreffen. Gegen 10.00 bei gutem Wetter sollte es ein schöner Tag werden. Die Boote wurden vorbereitet und gegen 13.00 Uhr sollte es ein Richtung Staumauer gegen. Auch ein neues Vereinsmitglied mit einer 470 Jolle wollte die ersten Segelmanöver auf dem Stausee machen. Zuvor wurde noch das Motorboot gedreht und der Bootsmotor aus dem Winterschlaf geholt. So gegen 12.00 kam dann der nicht benötigte Regen, erst vereinzelte Tropfen, dann ein anhaltender Dauerregen. Ein Segel war da nicht sinnvoll und wir entschieden uns zur Fehlersuche am Bootsmotor. Eine Stahltonne wurde abgeflext mit Wasser gefüllt und der Motor eingehängt. Nach kurzem Laufen versagte er und eine Kühlwasserkontrollstrahl zeigte sich nicht. Also ergaben sich erneut Arbeitsaufgaben. Der Regen dauerte weiter an. Also Abbruch der Fehlersuche. Inder Messe bei Glühwein und einem frischem Bradebrötchen wärmte man sich auf. Bodo und Jörg studierten im Motorbuch, Bernd, Frank und Uwe begrüßten noch Andreas unser zweites neues Vereinsmitglied mit einem 15. Jollenkreuzer. Es gab noch gute Ratschläge zur Abdichtung der Jollenkreuzerfenster. So gegen 15.00 erschien noch Buggi und setzte die Terassenbeleuchtung instand. Also wieder mal kein Segeltag, sondern ein Arbeitseinsatz. Man freut sich auf das Sommertreffen am 01.06.2019.

50. Jahrestag des SSC Rot Weiß Spremberg 2019

Im Jahr 1969 gründeten begeisterte Segler am neu erschaffenen Stausee Spremberg einen Segelverein. Damals noch Betriebssportgemeinschaft und ab 1989 als Segelsportclub Rot-Weiß geführt. Dieser Jahrestag wurde am 5.-6.07.2019 auf dem Vereinsgelände am Spremberger Stausee begangen. Das Wetter zeigte sich von der besten Seite nur der Wasserstand des Stausees machte Kopfzerbrechen bedingt durch die Trockenheit. So plante der Vorstand ein Programm mit und ohne Wasser. Am 5.07.2019 traf man sich gegen 10.00 Uhr, um das Vereinsgelände für die Veranstaltung vorzubereiten und den Segelkutter aufzuriggen und mit Mühe zu Wasser lassen. Das Festzelt wurde aufgebaut und die Messe ausgestaltet. Ein neuer 15.Jollenkreuzer wurde zur Schiffstaube hergerichtet. So gegen 17.00 wurde der Ausschankwagen am Steg platziert und das bunte Treiben konnte beginnen. Weitere Segler trafen ein und auch Segler per Boot aus dem SSC Blau Weiß Cottbus. Nach einem kurzen Klön Snack wurde der Entschluss zum Segeln gefasst. Also ging es in den ZK 10 und gegen 18.00 legte man ab zu einem Segeltörn in den Sonnenuntergang bei mäßigem Wind. Kurs Nordstrand- Strand Bagenz und auf der Kreuz zum Heimathafen zurück. Dort angekommen gab es Fettstullen, saure Spreewaldgurken und ein kühles Bier aus dem Zapfhahn. Es wurde noch viel erzählt und gelacht bis die Nacht einbrach und man sich in die Zelte und Wohnwagen zurückzog. Denn der nächste Tag sollte wieder zeitig beginnen. Laut Programm mit Wasser hieß es 10.00 treffen und ab auf das Wasser bei bestem Wind und Sonne. Auf dem Kurs Nordstrand kamen uns die ersten Cottbusser Segler entgegen. So meterten wir gemeinsam den Stausee ab und fuhren so manches Manöver. Im SSC Blau-Weiß wurde kurz angelegt um Segler vom Kutter ab zusetzten. Der Wind frischte auf und der Segelkutter konnte mit 7 Mann auf der luv-Bordkannte sitzend mal richtig ausgeritten werden. Trotzdem nahmen wir leeseitig reichlich Wasser über. Es machte wieder einmal richtig Spaß, der Skipper verkniff sich den Spie zu ziehen. So gegen 14.00 Uhr waren wir wieder im Heimathafen. Weitere Boote hatten mit uns festgemacht und auch die Gästeschar wuchs. Bei Kaffee und Kuchen to go und Spaßspiele wie Bierseidelrutsche verging der Nachmittag. Höhepunkt war noch die Schiffstaufe. Der 15 Jollenkreuzer wurde trotz Wassermangel auf den Namen Rosa- Lee getauft mit einem Schwapp Sekt. Alle freuen sich schon auf den Stapellauf. Nach einem Fachsimpel über das neue Schiff ging es mit dem Segelkutter erneut auf Kurs. Segler von Blau Weiß und andere Gäste segelten diesmal unter unserem Skipper mit. Der Törn lohnte sich da es möglich war nun endlich den Spie zu ziehen. Die Rot- Weiß Blase leuchtete quer über den Stausee und begleitete so die Segelcrew von der Staumauer bis in den Segelhafen. In der Zeit der Segeltour wurde der Standpunkt des Schankwagens zur Messe und an das Festzelt verlegt, der DJ traf ein und es war für Musik gesorgt. Es war ein buntes Treiben. Ehemalige Segler des SSC RW trafen ein, man hatte viel zum Snacken, es war für Beschäftigung gesorgt mit Bierseidelrutsche, Tanz, Dart usw. So gegen 18.00 traf das Buffet ein und wurde in der Messe aufgebaut. Es war lecker anzusehen und ab 18.30 Uhr wurde es zum Sturm frei gegeben, es war alles dabei, das Wildschwein und die Pute waren 1a. Es schmeckte allen. So gegen 20.00 Uhr erfolgte eine kleine Festansprache über die Geschichte des Vereins und über den jetzigen Stand gepaart mit einer Bildershow über die Anfänge des Segelns am Spremberger Stausee. Anlässlich zum Festakt schlüpften die Segler in die 1. Geige (blauweißes Ringelnicki und weiße Latzhosen). Die Bilder regten zum Lachen, Schmunzeln und Gesprächen an. Manch einer erkannte sich. So verging der Abend im Fluge bei Musik, Tanz, Bilder und kühlen Getränken. Eine Unterbrechung gab es noch den der amtierende Hafenmeister wurde für seine geleistete Arbeit in Vorbereitung des 50JT gewürdigt und der Vorstand bedankte sich bei ihm mit einem kleinen Geschenk. So endete das Fest in den frühen Morgenstunden und alle waren zufrieden. Aber der nächste Tag kam und alles musste klar Schiff gemacht werden. So gegen 10.00 gab es ein gemeinsames Frühstück im Festzelt. Die Arbeit wurde verteilt und bis um 13.00 war alles erledigt. Das Zelt abgebaut und verpackt, das Buffet und der Schankwagen verschwanden, der Kuddel wurde mit vereinten Kräften und mit einem Traktor aus dem See gezogen und nachfolgen abgeriggt und wintermäßig verpackt. Der 15-Jollenkreuzer wurde ebenfalls abfahrbereit fürs Winterlager gemacht. So gegen 13.00 traf man sich in der Messe zum Resteessen --- zum Schluss war alles alle und alle satt. Alle waren mit der Veranstaltung zufrieden, es hat allen gefallen und alle hatten ihren Spaß. Pech für die, die nicht dabei waren. Wir danken allen Mitwirkenden, besonders der Bäckerei Kiesich und der Gaststätte Wildtränke in Spremberg, der Firma aus Gahry für den Aufbau des Festzeltes und bei unseren Gästen für Ihr Erscheinen. Viele schöne Fotos über die Feier als auch davor und danach befinden sich in der Galerie.