Logbuch 2025
Mitgliederversammlung/Wahlversammlung
Am 28. März 2025, gegen 18.00 Uhr, trafen sich Mitglieder des SSC RW in der Inselperle in Spremberg. Nach kurzem Clönsnack über die Winterzeit und deren Erlebnisse eröffnete der Vorsitzende die Versammlung. Entsprechen der Einladung und der vorliegenden Tagesordnung wurden die einzelnen Themen wie Mitgliederaufnahme, Rechenschaftsbericht, Kassenbericht abgearbeitet und damit der Vorstand der Verantwortung für 2024 enthoben. Jetzt folgte der Finanzplan, Arbeitsplan und der Terminplan für das Sportjahr 2025. Nach einer kurzen Diskussion wurden die Pläne mit dem 16 Handzeichen bestätigt.
Laut Tagesordnung kamen die Segler und Angler nach einer kurzen Pause zur Wahlversammlung. Der Wahlleiter und die Wahlkommission wurden einstimmig gewählt. Die Kandidatenliste wurde vorgestellt. Nach Ausscheiden von Danny wurde ein neues Vorstandsmitglied vorgeschlagen. Die erfolge Wahl im Block. Alle Kandidaten wurden einstimmig bestätigt.
Der neue Vorstand mit dem erweitertem Vorstand ist für die nächsten 4 Sportjahre aktiv.
Frühjahrsputz
Am 12.4.2025 begann die Segelsaison im SSC RW mit dem Frühjahrsputz.
Gegen 10.00 Uhr traf man sich bewaffnet mit Besen, Harke und Heugabel. Auch ein Laubgebläse war dabei. Nach kurzer Verteilung der Arbeiten durch den Hafenmeister ging es an die Arbeit. Der Parkplatz wurde vom Laub befreit. Zu Hilfe kam der Anhänger von Stephan zum Abtransport der Laubberge. Die Zufahrt zum Hafen wurde der Laubgebläse gereinigt. Die Dächer wurden abgefegt und die Dachrinnen gereinigt. Der Waschbungalow wurde gesäubert und der Druckkesselschalter überprüft. Die Wasserversorgung war gesichert.
Nach dem die Laubberge beseitigt waren musste noch der angespülte Unrat am Ufer beräumt werden, auch da war der Anhänger eine große Hilfe.
So gegen 13.00 war die Arbeit getan. Mit Bockwurst, Brötchen und einem Bier wurde der Frühjahrsputz auf dem Vereinsgelände beendet.
Nach kurzer Absprache trafen sich noch 5 Segler in der Kuttergarage, hier erfolgte der Rückbau der Kutterkranvorrichtung. Grund ist das Aufgeben der gut ausgestatteten Kuttergarage für Arbeiten am Segelkutter ZK 10 Kuddel waren finanzielle Gründe. Die Deckenbalken, die Seitenaufhängung, das Holzrigg usw. wurde auf Trailer verladen und am anderen Standort eingelagert.
Der nächste Termin ist das Ansegeln. Alle hoffen auf Sonne, Wind und gutem Wasserstand im Stausee.
Frühjahrssegeln im SSC RW Spremberg am 17.05.2025
Bei sehr ruppigem Wind bis zur 5 und mäßiger Sonne wagten sich eine Ixylon und der Jollenkreuzer Rosa-Lee auf das Wasser. Die noch anwesenden Segler wurden aufgeteilt … das schaffte Ballast. Nicht persönlich nehmen!! Es war eine Rauschefahrt bis zur Staumauer mit Raumwind. Die ausgemachte Tonne an der Staumauer wurde umrundet uns dann auf der Kreuz bis in den Hafen.
Alle Boote kamen zwar sehr feucht an, aber die Crew hatte geschwitzt.
Nach dem alle Boote geslippt und abgedeckt waren, gab es war vom Grill und aus der Rumflasche.
Alle freuten sich schon auf das wöchentliche Mittwochsegeln, es soll das Wetter besser werden!!
PS: Schon beim Slippen wedelte eine Boe Peters aufgetakelte Ixylon vom Slippwagen ins Wasser. Also Bergen – alle Segler waren das erste Mal nass!!
Kuttersegeln und Männerferienlager vom 29.05.-30.05.2025
Nach kurzer Absprache trafen sich die Segler zum 10.00 Uhr zum Aufriggen des Segelkutters Kuddel. Das Wetter waren für den Kutter richtig, Sonne und Wind bis zur 6 in der Boe. Also schnell gemacht und nach 80 Minuten konnte der Kutter geslippt werden.
Jetzt konnte es losgehen. Nach einem perfekten Ablegemanöver gegen den Wind ging es hart am Wind bis zum Nordstrand, natürlich musste noch eine Tonne vor der Staumauer gerundet werden. Dann hieß es Anlegen am Strand, denn es war ja Männertag und Bier schmeckt nun mal in der Gesellschaft. Nach einem kurzen Klön Snack entschloss man sich den See noch mit dem Spi zu zerfurchen. Das machte bei dem Wetter Spaß und auf dem See traf man noch Segler von Blau Weiß.
Der nächste Stopp war der Strand von Bagenz. Kurzes Anlegen je ein Bier fassen und wieder ab auf den See. In der Kreuz in Richtung Heimathafen. Nach dem der Kutter am Steg gut vertäut war kam man zum gemütlichen Teil, Grillen mit guten Getränken und reichlich Gesprächsstoff bis tief in die Nacht. Dann machte das Ferienlager auf. Leider nur bis 8.00 Uhr, dann war die Nachtruhe durch Bodos Klopfen abrupt zu Ende. Ein gutes Frühstück entschädigt. Dann noch eine Stunde Kutter schlippen und verladen. Dann waren dies schönen Tage auch schon wieder vorbei. Aber das Mittwochsegeln lockt wieder.
Sommertreffen im SSC RW am 7.6.2025
Das Wetter war mäßig wie auch der Wind. Trotzdem gingen 4 Boote an den Start im Rahmen des Sommertreffens. Zwei Ixylons, eine O Jolle und ein Dickschiff. Der Kurs war klar – Umrunden der Tonne vor der Staumauer und Ziel ist der Nordstrand. Alle Boote sind gut angekommen und man klönte reichlich beim Bier. Das Segelwetter war nicht das Beste. Trotz allem Segel hoch und mit fast Flaute in den Heimathafen. Und nach einem kurzen Grillen wurde das Sommertreffen beendet.
Sommerfest am SSC RW am 4.7.2025
Nach einer Planung und Vorbereitung konnte das Sommerfest im SSC RW starten. Das Wetter war wie für uns gemacht. Also 10.00 Uhr Kutter Aufriggen und Slippen, sowie am Steg fest machen. Getränke plus Grillzeug bereitstellen, Bierzeltgarnituren heranschaffen und das Zelt vorbereiten bei evtl. Regen. Dann zog man sich zurück.
Gegen 17.00 Uhr trafen sich alle Segler, die Boote wurden ins Wasser verbracht, geschmückt mit Wimpeln, Fahnen und Lämpchen, sowie Flaggensätze und Gebetsfahnen aus Tibet. Es war ein bunter Anblick und der Kutter zeigte sich auch von seiner schönsten Seite. Gegen 19.00 Uhr ging es dann los mit der traditionellen Lampionfahrt. Alle Boote wie an einer Perlenschnur aufgereiht und gezogen durch das Motorboot. Die Segler wurden aufgeteilt. Natürlich hatte man schöngeistige Getränke mit an Bord. Nur der Rum war beim Vorsitzenden auf dem P – Boot und musste geholt werden --- da heraus ergeben sich Einlagen auf den Booten und Kringel in der Fahrweise des Motorbootes. Die glatte See erlaubte dies. Es war ein schöner Abend auf dem See. So gegen 21.00 war man wieder im Hafen. Hier gab es dann Fettstullen, Gurke, reichlich Getränke und reichlich Gesprächsstoff. So gegen 23.00 Uhr löste sich die Gesellschaft auf. Denn für den Folgetag braucht man noch Kraft.
Einige Segler verblieben auf dem Vereinsgelände. Der Rest traf gegen 10.00 Uhr ein, Segeln mit allen Schiffen war angesagt bei gutem Wind aus West mit einer 3-4. Also stachen der der Kutter, ein Jollenkreuzer ,eine O Jolle und zwei Ixylons in den See mit Kurs auf die Staumauer. Der Wind war boeig und ruppig, so manche noch gerade austachierte Kränkung war zu melden. Die einzelnen Crews hatten zu kämpfen mit ihren Jollen. Der Segelkutter nahm es gelassen. Dann am Nordstrand angekommen wurden alle mit einem kühlen Bier belohnt. Eine Einrollvorrichtung wurde ganz gemacht. Und OH Schreck der Kutter wollte alleine weg. Der starke Wind hatte den auf dem Schwert sitzenden Segelkutter vom Ufer getrieben --- So schnell war der Skipper noch nie!!! Sprang in die Fluten und angelte den Kutter. Alle atmeten auf!!! Dann schmeckte auch der letzte Schluck Bier wieder. Auf der Kreuz ging es in den Heimathafen. Im Hafenbereich hatte der Jollenkreuzer Grundberührung und riss sich das Ruder ab - Manövierunfähig - Patteln war bei dem Wind zwecklos. Also musste der Skipper baden gehen und das P-Boot wurde zu Fuß (Wasser bis zum Hals) in die Box am Steg gebracht. Alle haben sich gefreut --- Hafenkino!! Die restlichen Segler sind alle gut im Hafen angekommen.
Es war Kaffeezeit und unsere Frauen hatten sich wieder einmal übertroffen. 6 leckere Kuchen gab es zur Auswahl, einer besser als der andere. Trotz Kaffee und Kuchen sollte keine Müdigkeit aufkommen, denn der Kutter und die O Jolle waren Segelklar und warteten auf ihre Crew. Typischer Kurs Hafen – Staumauertonne – Hafen bei deutlich auffrischendem Wind. Der Kutter hatte zu kämpfen auf dem Raumwind und in der Kreuz, von der O Jolle ganz zu Schweigen. Aber für einen erfahrenden Fin Segler war es ein Spaß!
Auf dem Heimatkurs ging es noch mit dem Kutter am weißen Berg baden, herrlich bei den Temperaturen. Nach Ankunft im Hafen und Vertäuen des Kutters kümmerten sich die Männer um das Grillen, Salate wurden aufgefahren und man trank, sang und redete bis tief in die Nacht.
Am Sonntag gegen 10.00 Uhr wurde aufgeräumt und der Kutter verladen. Ein Resteessen wurde gestrichen auf Grund der Temperatüren. So gegen 13.00 war das Sommerfest 2025 Geschichte.
Match-Race Kutter „Goyatz“ gegen unseren „Kuddel“
Logbucheintrag 18. und 19.Oktober 2025
Üblicherweise befindet sich die Kuttercrew an diesem Wochenende bei unseren Freunden vom Seesportclub Bautzen zur alljährlichen Oktoberregatta am dortigen Stausee. Leider mussten wir aber im September bei unserem Treffen anlässlich der Deutschen Meisterschaft zur Kenntnis nehmen, dass dort wegen Bauarbeiten kein ausreichender Wasserstand gegeben ist und die Regatta deshalb ausfällt.
Kurzentschlossen haben wir daraufhin die Jungs vom Kutter „Goyatz“ eingeladen, bei uns am Stausee zu einem Match-Race gegen unseren „Kuddel“ anzutreten. Ja - und sie haben tatsächlich zugesagt!
Nachdem wir 2008 das 1. Kutter- Match -Race gegen die Jungs vom „ Red Bull“ wegen Windstille abbrechen mussten und in den Folgejahren unsere Herausforderungen nicht angenommen wurden, hat sich nun endlich eine Crew gefunden, die gewillt war uns ein Ohr abzusegeln und dies am Abend mit uns zünftig zu feiern. Wir haben uns große Mühe bei der Vorbereitung gegeben und keine Kosten gescheut, um unseren Gästen einen schönen Aufenthalt bieten zu können.
Drei Tonnen bildeten einen Langstreckenkurs, der die räumlichen Möglichkeiten des Stausees vollumfänglich ausnutzte. Pünktlich um 13:00 gab es das Startsignal und beide Kutter gingen auf die Amwindstrecke in Richtung Staumauer. Der Wind kam mäßig aus NW und pegelte sich im Laufe des Tages mit kurzen Unterbrechungen richtungsstabil auf 3 bis 4 Bft ein. Der Himmel war hellblau mit kleinen Deko-Wölkchen.
Auf Kuddel herrschte Respekt gegenüber unseren Gegnern, weil sie bei vergangenen Regatten nicht immer, aber doch sehr oft vor uns die Ziellinie gesehen hatten. Wir waren hoch konzentriert ohne dabei aber „das Messer zwischen den Zähnen“ zu haben. Unseren vermeintlichen Vorteil bezüglich der Revierkenntnis konnten wir dabei jedoch nicht ausspielen sondern haben uns tatsächlich kurz auf einer Sandbank festgefahren. Zu unserem Glück sind die Goyatzer zeitgleich in ein Windloch gefahren und so war der erste Schlag relativ ausgeglichen. In der Folge konnten wir uns auf Amwind - und Raumschotkursen leicht absetzen, haben aber unter Spinnaker auch wieder Vorsprung eingebüßt,
was insofern verwunderte, weil die Vorwindkurse bisher immer unsere Stärke waren.
Die erste Runde hatten wir gewonnen, aber bei herrlichem Sonnenschein und fast perfektem Segelwind wollten wir noch nicht abbrechen und so haben wir eine zweite Runde gestartet.
Nach insgesamt vier Stunden konzentriertem Segeln haben wir dann auch die zweite Runde für uns entscheiden können, obwohl die Goyatzer auf dem letzten Vorwindschlag bis auf 3 Bootslängen herangekommen waren.
Es war ein perfekter Segelnachmittag – Segeln mit viel Spaß und absolut auf Augenhöhe.
Nach dem Anlegerbier mit kurzer Auswertung und Siegerehrung wurde dann der Goyatzer Kutter aufgeslippt und abgetakelt und die Kuddel-Crew hat den Abend am Grill und später an der Bar und der Feuertonne vorbereitet.
Mit einem gemütlich – lustigen Klönsnack ( auf die Nennung von Einzelheiten wird hier bewusst verzichtet ) ging der Tag dann spät zu Ende.
Der Sonntagmorgen begann mit einem opulenten Frühstück – frische Bäckerbrötchen – perfekt gekochte Landeier und Wurst-und Schlachteplatten aus Kadach’s Genusswerk – da blieben keine Wünsche offen.
Gegen Mittag haben wir unsere Gäste dann verabschiedet, nicht ohne gemeinsam festzustellen, dass es ein superschönes Segelwochenende war und wir diese Sache fortsetzen sollten.
Ich bedanke mich bei meiner Kuddel-Crew und bei den „Goyatzern“ für ihren fairen Sportsgeist und allen, die zum Gelingen dieses Events beigetragen haben – ob beim Vorbereiten, Segeln oder Aufräumen – da gab es wenig Luft nach oben !!!
Jörg
Absegeln
Am 25.10.2025 war die Segelsaison vorbei und es hieß Absegeln. Man traf sich gegen 10.00 Uhr zum Segeln. Leider mach der Wind nicht, der Stausee lag wie ein Spiegel da, kein einziger Windhauch verwischte die Spiegelfläche. Nach einem kurzen Abwarten und Klön Snack in der Messe entschied man sich die Boote zu Slippen, Abzutakeln, zu Verladen und in die Winterlager zu bringen. Nach einem noch kurzen Umtrunk in der Messe wurde das Absegeln schnell beendet.